Die Pfadi Eschenbach

Vor mehr als 20 Jahren gründete eine kleine Truppe von Pfadis um Delphin, Otter, Gispel, Peter Schnorf und Sandra Brühlhart die Abteilung Eschenbach. Für notwendig wurde es empfunden, war doch Eschenbach ein weisser Fleck auf der weltweiten Pfadi-Landkarte. Anfangs noch ohne Unterkunft konnten sofort einige Kinder motiviert werden und trafen sich Woche für Woche zur Aktivität. 1997 schliesslich konnte aus dem Zürcher Hauptbahnhof eine Baubaracke kostenlos übernommen werden. Und nach einer Nacht– und Nebelaktion wurde die Baubaracke nach Eschenbach versetzt, umgestaltet und wurde so zu unserem heutigen Pfadiheim. Diese Lokalität ermöglicht es vom Dorfrand aus Aktivitäten zu veranstalten, sich zu treffen und Material zu verstauen. Somit wurde und ist heute das Pfadiheim ein Pfeiler unserer Abteilung.

Von Anfang an wurden regelmässig die Pfadilager durchgeführt, bereits am Bundeslager 1994 waren die Eschenbacher dabei. Der Knaller war dann schliesslich das Kantonslager 2000 in Eschenbach selber. Und auf solche Highlights dürfen wir auch seither in regelmässigen Abständen zurückschauen. Gerne erinnern wir uns ans Bundelager 2008, ans Lager in Dänemark 2011, Schweden 2017 oder natürlich auch ans Kantonslager 2012 Punktceha. Neben diesen Grossanlässen fanden aber auch dutzende eigenständige Lager statt, überall verteilt in der Schweiz. Was das Lagerfeeling und die Stimmung anging, waren alle stets 100% Pfadi – intensiv und einfach nur toll.

Mit Hoch und Tiefs entwickelte die Abteilung sich schliesslich zu dem, was sie heute ist. Einer Organisation mit über 60 Mitgliedern aus Eschenbach, St.Gallenkappel, Goldingen, Rüeterswil, Walde und Schmerikon, bemüht das Pfadifieber Woche für Woche und Jahr für Jahr weiterzuverbreiten. Und bis jetzt klappt das ganz gut. Das zeigte auch das erfolgreiche Jubiläumsfest 2013. Das 20jährige Bestehen unserer Pfadiabteilung wurde gebührend gefeiert.

Nun steht der nächste Meilenstein in unserer Abteilungsgeschichte an. Wir bauen ein neues Pfadihuss. Nach mehr als 2 Jahren Planung ist es nun endlich so weit, im November reissen wir die alte Baubaracke ein und es entsteht ein grösseres Pfadihuus.